Questions of a customer who reads …

There is a poem, written by Brecht:
I recently wrote about academics who may also have some special questions.
Perhaps it could also be ‘re-writtten’, like this … as
Questions of a customer who reads …
What is it one can find in a shop, for instance in a small town like Confolens, FR:
The shop: it is Lidle, German company
a chain soaring across more and more countries
distributing Asian food
produced in Germany
sold in France
with English-language label
– where did they produce the package,
from where did they get the oil for the plastic
from where the truck to transport the stuff to the train
which railway company brought the stuff to …
and from where are the workers who uploaded and unloaded the trains and trucks ..?
Who looks after the kids of the workers – are there creches maintained by the enterprise, public facilities or what solution is there for them?
Where do the owners of the enterprises pay taxes
– if they pay taxes at all
And what do they do with the profits …?
Who prepares the meal for the workers if they have to work all day long?
And what do the boss and the worker talk about
if they meet on the soccer pitch …?
There would be so many more questions to be asked – though Lidle has a shop, not a school, and a school has not time to go to shops, there are too many models to be learned about, not leaving space for reality, the pace not allowing to think too much …

Wiedereingliederung

…, leider ist es in der Tat auf unangenehme Weise verlaufen und an den Ton musste ich mich erst über lange Zeit gewöhnen – ob es mir vollständig gelungen ist …? Es bleibt unterm Strich dieses seltsame ‘im Grunde ist er ein guter Kerl und meint es nicht so.’
Fuer mich ist er und ist dies alles derzeit eh Teil eines größeren Feldes von Kommunikation und Kommunikationsfehlern und Verhältnissen, Verhalten und auch Beziehungen, denn Verhalten und Verhältnisse sind ja im Grunde immer eine Frage auch der Beziehungen. Und das ist fuer mich derzeit eben ein weites Feld, da ich mich im Übergang befinde, im Untergang gar:
das Untergehen der Beziehungen nach zwei Jahren, das Untergehen in den neuen Eindrücken, mit denen ich beim Versuch des Fuss-Fassens in einem neuen Lebensabschnitt konfrontiert sehe, und auch das Untergehen des ‘alten Europas’, dass durch den Aufenthalt ausserhalb doch einige ‘Prellungen’ erlitten hat: vermisst habe ich sicher einen Teil und zugleich habe ich einen Teil ‘zu hassen’ oder ‘verachten’ gelernt. Einen Teil Europas? oder doch eher der ganzen Welt? oder dessen, was sich da entwickelt hat im Europa und nun exportiert wird? Der Fortgang der Dinge, die absehbar sind, derweil man da am Abgrund steht und nur den einen Weg kennt, erlaubt ist zu gehen: den Weg nach vorne, den Weg des Weiter-So …?
Derzeit bin ich glänzend bei Freunden in Availles Limouzine untergekommen:
im Haus der ehemaligen Geschäftsführerin von ESAN, meinem alten EU-Netzwerk, die von Lille mit ihrem Mann nach dessen Pension nach hier gezogen sind. Eine dieser eher schwer zu verstehenden Freundschaften: lange Pausen und man trifft sich, als ob man eh jeden Tag zusammen ist. Und auch wenn man scheinbar über Jahre jeden Tag zusammen ist und war und sein wird, wird es nie langweilig eine tragbare Leichtigkeit des Seins, um dann Referenz zu Kundera’s Roman zu machen; aktuell ist hier bestimmt keine Langeweile, denn Christian ist ein ‘bekennender Chaot’ – im zutiefst positiven Sinne. Die Gegend ein Traum, und doch auch fuer mich eine ‘Herausforderung’: 1200 Einwohner gegen 9 Millionen in Changsha.
Und auch: mehr Diskussion zu globaler politischer und ökonomischer Entwicklung als in Changsha, wo ich ‘stumpfe Wirtschaftswissenschaft’ unterrichtete – dies ‘mehr an Diskussion’ hängt zugegebenermassen aber auch damit zusammen, dass es nicht wirklich reiner Urlaubsaufenthalt ist, sondern eben auch Teil meiner Parteiarbeit. Eine Art von Bericht habe ich ja zu den Erfahrungen in China – zumindest it Blick auf das Hochschulwesen – auch auf dem blog veröffentlicht, bzw, von dort verlinkt. Dort habe ich auch Bezug auf ein Buch von Erwin Chargaff: The Heraclitean Fire, genommen: bemerkenswert fand ich, wie das, was einige oder gar viele heute als Probleme sehen, eben auch ein Teil eines lang sich entwickelnden Prozesses ist. Und das habe ich selbst auch dort zu schreiben versucht: das Wissen um die allgemeine Entwicklungslinie, das Beklagen über Details, und das Handeln durch den Versuch, einen individuellen Ausweg zu finden – gönnerisches gleichsam ein anerkennendes Nicken fuer jene erübrigen, die etwas mehr wollen und fordern; und vielleicht ein gönnerisch-anerkennender Blumenstrauss oder Kranz eines Tages – von Individualisten an Individualisten, denn jeder scheint darauf reduziert zu sein – ‘Jeder stirbt fuer sich allein’, nicht nur in der Extremsituation, ie sie im Mittelpunkt von Fallada’s Stück im Mittelpunkt steht.
Sicher war China eine ‘besondere Erfahrung’, schließlich waren es über zwei Jahre. Und doch war fuer mich auch wieder einmal sichtbar, wie viel doch eben überall stattfindet, wie auch die alte Rostow’sche Westdampfwalze des Kapitalismus noch immer über solche Länder rollt – selten habe ich so viele SVUs und sonstige protzige Autos gesehen, wie in Hangzhou und Changsha; und selten wurde so offen wie in Hangzhou und auch bei jenem joint venture so vieles an Widerwärtigkeit ‘konkurrenzbetonter, verlogener Wissenschaft’ fuer mich unmittelbar deutlich – freilich: alles im besten Gefühl, ‘im Grunde gute Kerle zu sein’ – und nicht nur im Grund, sondern tatsächlich, allerdings begrenzt durch den Hyperindividualismus, den man eigentlich bekämpfen will; und selten wurde ir deutlich, wie weit es eben ein ganz normales Prinzip heute ist, was mit China nicht wirklich etwas zu tun hat; selten aber auch die immer noch zu findende Wertschätzung und das aktive Leben bestimmter traditioneller Verhaltensweisen, auch und gerade bei Studierenden. Selten auch deren Entfremdung, deren Hin- und Hergerissen-Sein zwischen ‘da muss man durch’ und tatsächlichem Interesse, Respekt, etc. Und selten habe ich auch die verschiedenen Facetten eben von Fehlkommunikation erlebt. Dies gilt mit Blick auf so viele – das Leben in Dichotomien: Studierende und Lehrende, Junge und Alte, Chinesen und Ausländer, auch wenn die Ausländer Chinesen sind, ‘dortige und hiesige’ – letzteres meint: bei solchen Gelegenheiten lernt man ja immer fast mehr über das, wo man her kommt als über das, wo man lebt. Und Kommunikation ist eben Gesellschaft – auch wenn ich nicht mit der Luhmann’schen Umkehrung übereinstimme, dass Gesellschaft nichts anderes als Kommunikation sei.Das letzte ‘Kommunikations- und Gesellschaftsproblem fuer mich: der Mieter in der Wohnung, die ich in Berlin gekauft habe, wurde tot in der Wohnung aufgefunden – man vermutet, dass er dort zwei Wochen gelegen hat. etc. pp. – so ist es in der freien und soziale Gesellschaft – fürsorgend und christlich …, bis zur nächsten Wahl, aber auch da nur, soweit es sich nicht vermeiden lässt … Und dann geht das ‘Kommunikationsstück’ weiter: in diesem Zusammenhang hatte ich mit dem Makler auch wieder Kontakt. Er schrieb in einer mail, er habe auch Leute, die bei der Renovierung helfen könnten, zumal es in Berlin nicht leicht sei, fuer kleine Arbeiten jemanden zu finden, schlug vor dass wir Telefonieren. Ich sagte OK und ich sei in Europa wieder und daher könne ich problemlos anrufen und fragte wann. ‘Geht auch gleich’ kam als Antwort und gleich …, nun ich versuchte ‘gleich’ und später und es kommt immer nur der Anrufbeantworter und keine Nachricht, die ich dort hinterlasse, wird beantwortet. Das ist gleichsam eine Art Standard-Erfahrung fuer mich: vielfach auch ‘global’: eine Erfahrung ’hier und dort’. Oft Zeichen von hypocrisy [mir fehlt der deutsche Begriff] und auch eine Erfahrung, die mich oft erschrecken laesst, wie tief eingeschliffen ein ‘berechnendes Verhalten’ ist, in dem wir alle zu leicht gefangen sind, bei dem mich auch verunsichert, wie weit ich mich ausschliessen kann. Ganz tief, selbst oft wenn es um Freundschaften geht – oft habe ich mit 邹籽仪 darüber gesprochen: Ehrlichkeit, Unverfälschtheit … und zugleich das Wissen darum, dass man es nicht immer Leben kann. Sie sagte es einmal direkt: ich bin nicht immer und zu allen so ehrlich und offen. So viele Dinge gingen mir da durch den Kopf und so viele Dinge sagte ich da zu ihr: die Erfahrungen und ach die Konflikte: der innere Streit mit dem und gegen den eigenen Opportunismus. Und die Spannung zwischen dem Anspruch auf Ehrlichkeit, Unverfälschtheit … gegenüber sich selbst und anderen und dem Wissen und sich und anderen Zugestehen: es geht nicht …, nicht immer … . Ich denke nicht, dass all dies ‘neu’ ist, neu sind höchstens die konkreten Muster und Instrumente. Das WWW mit all den Apps und die gadgets nur ein kleiner, und ich denke, oft überschätzter Teil. Und oft unterschätzt: wie leicht man selbst das gleiche Verhalten an den Tag legt, auch wenn man es kritisiert; wie bedeutungsvoll auch der konkrete Grund ist, auf dem man steht. Auch im Sinne etwa des Lebens jenseits von Computer und Akten und … Es erinnert mich an eine andere Stelle aus dem Buch Chragaff’s, wo er bemerkt, dass

[t]his is directly related to the loss of human proportions in science which I mentioned before. Science-at any rate in my way of considering it- is a mental activity, something that you do much more with your head than with your hands.

Hier und nun ist der Ausgleich das Schneiden der Hecke und der Weg zum Dorfladen, um die Zeitung zu kaufen. Wie ich sagte: hier ist doch auch mehr Diskussion zu globaler politischer und ökonomischer Entwicklung als Im Unterricht in Changsha oder sonst wo, hier hat Globalisierung auch und gerade eine ganz besondere und sichtbare Bedeutung. Und all dies im Moment hat etwas von jener bekannten Stelle aus der Deutschen Ideologie. Es geht um ein Leben,
‘wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.’
Es erinnert mich ein wenig an die Zeit meines Studiums seinerzeit in der DDR – oder lautet es: mein Studium in der seinerzeitigen DDR? Bei allem geht es ganz konkret um den Grund auf dem wir stehen – und der ist eben Kommunikation und Produktion des täglichen Lebens,wenngleich genau dieser seit langem und immer weiter zunehmend durch Marktaustausch zu einem sandigen Grund wird, auf dem sich schlecht bauen lässt. Nicht das gesprochene Wort gilt, sondern die bits und bites, die zu Markte getragen werden können. Und dies wird leider auch durch die gegenwärtige Privatisierung und Sparpolitik weiter getrieben. Von dem Ort hier – Availles-Limouzine – gibt es gleichsam nur einen Weg: hinaus in die Stadt, denn hier selbst gibt es zunehmend weniger. Und den Weg zu beschreiten bedeutet: eine viel zu lange Radfahrt nach Poitier z.B. [selbst noch klein genug], ein Privatauto, denn es gibt nicht Bus oder Bahn, vielleicht dann ‘sharing economy’ im wahren Sinn von Fahrgemeinschaften oder aber schlussendlich Umzug = Urbanisierung. Ein Teufelskreis, denn je weniger Menschen hier leben, desto geringer die Bereitschaft, Infrastruktur zu erhalten – und alle Bemühungen erscheinen einem oft selbst als Kampf gegen Windmühlen – gerade fällt mir hier die hervorragende Aufführung in Wien, früher in diesem Jahr, ein. So direkt, wie man es hier erfährt, erlebt, so schön laesst es sich schwerlich im Textbuch beschreiben. Und so wenig wird es sicher von vielen so empfunden – von den vielen, fuer die es ‘Alltag’ ist, und nicht, wie fuer mich derzeit, ‘Leben im Kontrast-Programm’. Und auch Leben im einer Art persönlicher Konflikte: verlassene Freuden, Freunden und Leben und  Lieben,a ich verlassene Reibungspunkte, verpasste und gar joint-venture-unterdrückte Möglichkeiten guter, aber nicht ranking-relevanter Hochschulerziehungsarbeit, aus verschiedenen Gründen versäumte Erfahrungen auch in jenem Land, das mir Gastlichkeit für über zwei Jahre anbot, verpasst nicht zuletzt aus meinem ‘Verschulden’ – eine Freundin aus China sagte einst, sie unternehme selbst wenig: ‘ich weiss nie so recht, warum ich soviel Aufwand treiben soll.’ Und das ist auch mein Problem, wenngleich ich dann gelegentlich erfahre, wie lohnenswert solche Ausflüge doch sein können – wenn man sich die Zeit und Ruhe dafür nimmt, wenn man Gelegenheit hat, den tatsächlichen Grund als Neuland zu erfahren, nicht nur die Standardimages. Zeit und Ruhe auch und gerade eben im Zusammenhang mit den locals, soweit er dann bei einem ungezwungenen Kaffee oder Tee möglich ist.
Das Ungezwungene aber … – was ist es? Dies nun war und ist ein Rätsel fuer mich …, geworden. Es hat sich dadurch ergeben, dass ich eben auch eine andere Erfahrung der Kommunikation erfahren habe, die ich aber nicht greifen kann. ‘Wir sind wer wir sind und nehmen alles durch den Filter unseres Wissens wahr.’ Das scheint eine Binsenwahrheit und gerade diese wurde ‘gestoert’, infrage gestellt – ich versuche es zu formulieren:
‘Wir sind wer wir sind – und wir sind wesentlich uns entwickelnde Wesen, stellen uns und unsere Welt damit ständig in Frage und wir nehmen alles durch den Filter unseres Wissens wahr – aber wir wissen eigentlich nur, dass wir nichts, oder doch zumindest nur wenig wissen.’
Ich weiss nicht, ob ich damit wirklich diese Erfahrung zum Ausdruck bringe. Es ging bei den Treffen, auf die ich mich beziehe,nie darum, irgendetwas = das eigene ich oder das des Anderen in Frage zu stellen: das Ausländer-Sein – das wir eben alle sind, und da wir uns entwickeln und das Land sich entwickelt, sind wir es teils selbst im eigenen Land; die Alters- und Berufsposition; die bestehenden oder nicht bestehenden Bindungen ….; und vielleicht bedeutete dies doch auch, dies nicht einfach als selbstverständlich hinzunehmen, sondern zu verstehen: sich selbst und den anderen …, und damit sich die Frage zu erlauben, ob denn nicht die vermeintliche Normalität eben das Erzwungene ist und das Ungezwungene gerade erlaubt, einmal aus eben jenem Alltag herauszutreten, eine neue Spannung zu erlauben, die eigenen Ängste zu spüren, vielleicht teils zu überwinden … – und damit hatte auch jenes etwas von dem überwinden des ‘einen ausschließlichen Kreis[es] der Tätigkeit’ auf den ich mit den Zitat aus der Deutschen Ideologie mich bezog. Und auch dann immer wieder die ‘Anstrengung’, die auch in dem Zitat von Chargaff eine Rolle spielt, die Unterscheidung von Aussage und Ausdruck:
In the evening and at night, my friend Albert Fuchs and I often walked through the beautiful streets of Vienna, and we talked endlessly about writing: what made a text genuine, what caused a poem to be good. We distinguished between Aussage (statement) and Ausdruck (expression), and we concluded that only the genius could “express,” whereas any talent could “state.” Something of this distinction has remained with me, and I would still say that only what is “stated” can be translated, but not what is “expressed.”
Und vielleicht kann kann solche Ausdrücke nicht einmal klar verstehen — dann wann gibt es die Zeit dazu? Wann sind wir bei all den Windmühlenkämpfen in der Lage und auch bereit, das zu machen, was ich oben beschrieb:
‘Wir sind wer wir sind – und wir sind wesentlich uns entwickelnde Wesen, stellen uns und unsere Welt damit ständig in Frage und wir nehmen alles durch den Filter unseres Wissens wahr – aber wir wissen eigentlich nur, dass wir nichts, oder doch zumindest nur wenig wissen.’

Du erinnerst Dich vielleicht an die kleine Auseinandersetzung, als es um meine Wiederwahl ging? ‘Ich verstehe oft nicht, was Du sagen willst, befürchte daher Probleme, in der Zusammenarbeit,’ so der eine Mit-Kandidat – und damit sind wir wieder beim Thema des Anfangs … ‘Im Grunde sind wir alle gute Kerle, nur haben wir keine Lust, uns ernsthaft auf Debatten einzulassen.’ Die Alternative: Wir diskutieren darüber, dass wir eigentlich viel zu wenig diskutieren – freilich in der intelektuell-besseren Formulierung des zweiten Teils: wir beklagen das Fehlen von diskursiven Räumen … .Es wäre schön, wenn wir Gelegenheit bald finden zu einem Treffen – leider dieses Mal wohl nicht im Kőleves Vendéglő …Bis dahin gruesst ganz herzlich Peter

Meanings of a Term – Global Village

Bizarre, n’est-ce pas?
Turning away from teaching at a university in a more or less large city [well, a city with 9 million people is in China not considered to be really large …], in a country that is classified as ‘emerging economy’ in a setting of a joint venture, i.e. the collaboration of a Chinese and Welsh university to debates in a small village in France – 1.200 inhabitants allow to speak of a village.
What makes it bizarre is not so much the huge difference in the settings but the fact that the teaching in the supposed global setting had been very much about  narrowly understood economy, suggesting individuals acting rationally on transparent markets, being completely informed, whereas we discuss in the village – really transparent, a real market with all its imponderables, including that of non-market performances, solidarity, neighbourly support etc.- strategies hat are suitable for new politics and policies in a globalised world.
The internet is there and used in both cases and one wonders if it offers a net sufficiently strong to absorb the tension?
*****
The one meeting is relocated – we go on the river.
The reflection of the trees and bushes in the water make me reflecting on the actual meaning of the relationship between base and superstructure.
The roots as base, more or less rigid in the ground, the stem and strong branches, the leaves … – not moving this calm evening – the firm regulatory framework that is completed by the actual ‘governance’ and mode of life and living regimes [and here].
Or is it the other way rond, the accusation regime being the flexible part, adapting to the changing conditions of utilising capital? Perhaps such ‘flexibility of the accumulation regime is just a temporary matter – during phases of massive change as we see them at the moment?
Bizarre – and interesting – how short the way can be between trees, reflected in a river and ventilating for instance matters of digitisation and sharing economy. surely much shorter than the reflections teaching model economics in the modern ivory tower of wrongly understood curricula.

The cat’s tale – the difficulty of academia then and now

It seems to be relatively easy to deal with Schroedinger’s cat – the question is well known:

[1]

Schrödinger wanted people to imagine that a cat, poison, a geiger counter, radioactive material, and a hammer were inside of a sealed container. The amount of radioactive material was minuscule enough that it only had a 50/50 shot of being detected over the course of an hour. If the geiger counter detected radiation, the hammer would smash the poison, killing the cat. Until someone opened the container and observed the system, it was impossible to predict if the cat’s outcome. Thus, until the system collapsed into one configuration, the cat would exist in some superposition zombie state of being both alive and dead.[2]

The one way of dealing with it is to open the box in order to see if the cat is alive or not. However, it is a way of dealing with the problem by actually denying it as checking, giving ‘empirical evidence’ in actual fact changes the conditions to such an extent that, what had been the question at the outset is actually redefined: the conditions from which the question emerged are not anymore given.

The other way is to admit that there is no answer and that there cannot be any answer for ever. One could see this as a purely academic issue – though this is probably seen differently by the cat – being eternally in a situation of not knowing if her is dead or alive which must admittedly a hugely unpleasant state of existence. And both ‘easy answers’ prevail when we are looking at academia, in particular universities: researching, studying and teaching. One question may be asked though: what is if we simply look at the tale, not the entire cat but also not something that exists only as chimera?

Some reflections on the development of third level education today can be found here, impressions and reports, resulting from having worked in China for two years at a ‘joint venture’ between a EUropean and a Chinese university, and reflecting more general trends than really anything like ‘this is China’. And also reflecting on a general trend of supposed academic education where one learns not to agree with but to follow rules, where you have to like numbers but yu do nit have to like maths … – at the end where you should end with a major that makes sure that the cat is dead while the mice are dancing a bubble dance, appealingly majoring in accounting without understanding the economy of which it takes account.

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[1]            https://i.stack.imgur.com/Of40B.jpg; 27/07/17

[2]            IFLScience – The lighter sight of science: Schrödinger’s Cat: Explained; http://www.iflscience.com/physics/schrödinger’s-cat-explained/; 27/07/17

Which means?

Which means?

— the standard question when working in several countries, across continents and a meeting has to be arranged: 12:00 o’clock — meaning nothing if it is not referring to a specific time-zone which, as context, makes it possible to answer the question ‘what time is it there?’

Which means!

— this time, after having returned to Europe — it is stated with an exclamation mark … : being [w]here again, means at the moment at least being in a place that causes exploding in the stir of feelings of extreme ‘alienation’, while not being sure about the cause[s]. It is about learning as ‘Foreigner in the own country – viewing from inside or asking: Are we serious at all?[1]

  • alienation …. , land- and city-scapes that are as distant from each other that it cannot be grasped as something real;
  • alienation, looking at the involvement in academic work of different levels, the distance between them going beyond the distance between the ground level of a cottage and the top level of Burj Khalifa as the world’s highest building;
  • alienation when it comes to different love stories: teatrale e tragico but also other fun stories … , divertente, sull’amore platonico, preguidica la vanità — as long as one sits solely in the audience it makes them simply enjoyable, while standing on the stage is at times difficult;
  • alienation, when standing in the shop, looking at the price tags, calculating: it may be ‘cheaper’[2] to buy a new shirt …, coffeemaker … not bringing the one already owned to the dry cleaner …, not going to the coffee shop for a cuppa …
  • alienation, when seeing someone taking keys out of the handbag, highlighting the ‘own’ as proper part of the proper life, though contradicting the reality of the loss of property, the accumulation by dispossession, characterising life in societies of which the social is defined by its dissolution
  • alienation when thinking about representatives, figures whose work consists of representing and presenting, flying first class while others do not find the mere resources to go to work or to study …
  • alienation when receiving e-mails, using addresses that actually do not exist, institutions and institutes pretensions: people mentioned although they left for other positions, large statutory bodies sending replies to inquiries after many weeks, with the surprising ‘signature’: sent from my blackberry …
  • alienation when looking at the stabilities: the same places hosting the same begging, pleading faces: ho fame …., the same churchy-type hypocritical nuns, surely loving — meaningfully loving by giving, though too often missing it by not taking, where taking is understood as

grasp another human being in the innermost core of his personality

  • alienation when feeling obliged to ‘defend the other’ — too often simply as reply to ridiculous prejudices that would even in a mediocre cartoon simply stupid, and unfortunately also dangerously igno-arrogant
  • alienation when accessing the web: fast, unVPNdisturbed, free and uncensored and then getting aware of the very personalised notions, all defining the rhythm of the web-movement … — algorithms of another VeryPersonalisedNotions.

Isn’t this all about expectations of meaning where one wonders if there is any meaning that can be defined as matter of humanity, let alone in humane terms, all this and much more opening the way to alienation, meaninglessness and …

… and where the only meaning seems to be the ability to adapt, adopt, into the world of hypocrisy,

stirring the pot just for the sake of stirring

in the illusion that it may end as it did in the case of the frogs, the one surviving as he resisted to stop floundering after falling into the milk jar so that finally

the frantic moves of his companion had churned the milk into butter.

All he had to do was to jump out of the jar

What Brecht grasped as matter of the work and exploitation process

Dig away!

Major Chung owns a wood

See it’s cleared before tonight

That’s orders. Understood?[3]

In the original German version

Trabt schneller!

Herr Dschinn hat einen Wald

Der muß vor Nacht gerodet sein

Und Nacht ist jetzt schon bald!

is now body-soul-snatching the entire life, reflected in terms as care-work, relationship-work, love-work even where it should not be a matter of the supposed ‘oldest profession’ – life-work, where, as known from Goethe

to nonsense reason turns,

and benefit to worry.

… I saw this earlier, at Roma Termini, the central train station

It seems then there is nothing we ACTUALLY ARE and overcoming alienation may really be a matter of ‘being what you want’ … and the Kiko Milano, the shop, advertising this way, is surely only one of many shops, designers, political forces, think tanks … that will tell us.

Sure, the question that needs to be asked is the following:

****

What is new, what is different …?

Those olden days, so often presenting themselves as golden ways on which life trotted along, it had been the priests and the dignitaries of the villages, those power holders, hegemons who changed the labels, and with it the matter that enables …

Isn’t all this locating us in both cases — the traditional and the contemporary society, and also in the old world and the new world — in the middle of The Lonely Crowd,[4] allowing some variation, but not allowing escaping loneliness, leaving us in different ways alone with Man’s Search for Meaning.[5]

Locating us as alie-loners[6], though all of us akin to a similar underlying sentiment so that Frankl could indeed suggest that every era needs its own therapeutic paradigms.

The time where we are increasingly forced alie-loners in a world that provides the freedom of being what we want, as it makes it difficult to be what we are, ‘undesigned’, but loved and loving as reflected in Frankl’s words:

Love is the only way to grasp another human being in the innermost core of his personality. No one can become fully aware of the very essence of another human being unless he loves him. By his love he is enabled to see the essential traits and features in the beloved person; and even more, he sees that which is potential in him, which is not yet actualized but yet ought to be actualized. Furthermore, by his love, the loving person enables the beloved person to actualize these potentialities. By making him aware of what he can be and of what he should become, he makes these potentialities come true.

Alienation as designer-life in designer-dresses with designer-bags, knowing the time from the designer-watches takes place in gated socio-spatial realms in which language is reduced on information about models and their functioning about which Erwin Chargaff wrote:

The more limited and circumscribed the question, the more likely a definite and comprehensible answer, i.e., one that adds to, and fits into, a previously conceived system or model. In limited sciences, such as physics or chemistry, which are surrounded by boundaries, as it were, the multiplicity of frequently overlapping answers, collected in the course of centuries, has produced a broad area of understanding, though even here much is still obscure.

But biology is limitless, and our experiments are only drops out of an ocean that changes its shape with every rolling wave. Because our questions must skirt our fundamental ignorance of the nature of life, the answers we receive can be no more than a travesty of truth; a truth, moreover, that may be so much of a plural that we can never comprehend it. The manner in which questions are asked, i.e., experiments designed, is either completely random or conditioned by our ideas of a preestablished harmony, a harmony that we seldom recognize as a contract with God that He has never signed.[7]

And it has as its very consequence either hyperactivity — the rat running in the wheel because it is running in the wheel because it is running in the wheel, and the only reason is …, running in the wheel, maintaining the movement, mistaking it for development.

Or it is the mentioned

stirring the pot just for the sake of stirring

Alienation as pain, pain that does not find a cure

Nicht alle schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen sich tiefer und tiefer ins Herz hinein, während Tage und Jahre verstreichen werden Sie Stein.[8]

In my translation

Some are getting deeper and deeper under the skin, into the heart, and over the years they establish themselves as stone.

****

And the religion — aren’t Frankel and Chargaff, and so many others returning to it. Arriving in Rome the other day: there had been the churchy-type hypocritical nuns as a kind of welcome, at the airport a high concentration of these globalists, ranting against the fundamentalists of other origin, without considering the own religion possibly being fundamentalist … — Perhaps the attraction is a reflection of the commitment to integrity, the holistic character of the world which surely is needed. And still, I refrain from it. I once heard a friend, speaking about a book that was deeply coined by the Indian religious thinking, saying:

Yes, I don’t buy into it. I just read it as general reflection, stepping across the religious part.

And it means to face the paradox of reality, to accept the contradiction and tension that accepting the holistic character of the world does not mean to accept that there is one world only.

 

Pánta rheî

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[1]            Ausländer im eigenen Land – ein Blick von innen Oder: Was machen wir denn bloß?; in: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt/M., Issue 11/2000: pp. 376 – 382 (based on a presentation on the 75th Deutsche Fuersorgetag, November 2000 in Hamburg)

[2]            in inverted commas as this is of course only a matter of the mney paid here and now, not considering externalisation, social ‘meaning of exploitation’ that defined such prices along the different levels …

[3]            Brecht: Good Person of Szechwan. Song of the eighth elephant.
https://books.google.de/books?id=kPc0DQAAQBAJ&pg=PT128&lpg=PT128&dq=song+of+the+eighth+elephant&source=bl&ots=S6Wjpszmg6&sig=Qd6o4q4Z2z4aVca7-eqbXE5XXvg&hl=it&sa=X&ved=0ahUKEwiorOPi_qXVAhWpI8AKHVRYCdw4ChDoAQhGMAU#v=onepage&q=song%20of%20the%20eighth%20elephant&f=false

[4]            David Riesman/Nathan Glazer/Reuel Denney, 1950: The lonely Crowd. A study of the Changing American Character

[5]            Viktor Frankl, 1946: Man’s Search for Meaning – original title: …trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager

[6]            as composite of alienation and loner

[7] Chargaff, Erwin, 1978: Heraclitean Fire: Sketches from a Life Before Nature, New York: The Rockefeller University Press: 169

[8]            Poem by Ricarda Huch

Digitisation – some general questions

A presentation under the title

‘Gig Sharing Economy’: Value Chains or Poverty Chains – Challenges posed by Digitisation in the Context of Globalisation

is now published. The presentation does not go into much details but aims on ventilating some general issues of a specific strand of digitisation, namely sharing economy, gig and cooperative economy and the like.


The presentation [i] explores a little bit the context of globalisaiton, [ii] considers the wider framework of reshaping capitalism and the composition of capital and [iii] looks at different classificatory aspects of the ‘new economies’.

It is part of my work at the moment, and further information may be found for instance via the following links:

Living in and for academia – an international[ist] perspective

Published is a presentation given on the 4th of July in ChangSha, PRC, looking against the personal background from an academic perspective at the topic of international and global education. While sociology, economics, political science, law and arts are explicitly mentioned, philosophy remains as companion of all in the background. Highlighted is the need to regain and maintain academic integrity.

The video-recording, in some respect an extension to the interview published recently, can be found here.

Learned from the time I lived in Australia, and altered all this is not least about the statement that

I fully acknowledge the Right and Duty of the students to learn in a way that allows not only to administer their own life and land in a globally respectful way, to study the possibilities to work and connect with the world that is respectful against themselves, against their fellow beings past, present and emerging.