never … – theless …

(English below – a message I sent to my bank, my health insurance, my … – wherever I have an “account”)

Danke fuer die Nachricht, eine Frage an die administration der Kommunikation: Ist es wirklich erforderlich, dass ich eine mail bekomme, die mir mitteilt, dass ich eine Nachricht im Portal habe, fuer deren Zugang ich mich einloggen muss, die ich dann öffnen muss, um zu erfahren, was letztlich ausreichend im Betreff der e-mail Nachricht haette mitgeteilt werden können. Abgesehen von meiner Zeit, die da verschwendet wird (ihre auch, aber Sie werden fuer solchen Unfug bezahlt, leiten Sie dies ich bitte einmal an die unverantwortlichen Verantwortlichen weiter:

https://pixabay.com/it/bolle-grazie-messaggio-cliente-1968298/

Thank you for the message, a question to the communication administration: Is it really necessary that I receive an e-mail telling me that I have a message in the portal, for whose access I have to log in, which I then have to open to find out what could have been sufficiently communicated in the subject of the e-mail message? Apart from my time, which is wasted (yours too, but you are paid for such nonsense, please pass this on to the irresponsible responsible person:

https://www.theguardian.com/environment/green-living-blog/2010/oct/21/carbon-footprint-email

Nevertheless, best regards, Peter

Well there is surely some reason to speak of bullshit jobs and question an economic system that is made up of bullshit tasks … – and to doubt that it is the way forward …

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Und es herrscht Angst

Bereits vor meiner Abfahrt zur SOAK – der attac-Sommerakademie  und dann wieder nach der Rückkehr habe ich mich dadrüber unterhalten. Das Grundthema kann vielleicht zusammengefasst werden in dem Satz: Es herrscht Angst in Europa .., und in der Welt. Nicht weil ein Gespenst umgeht in Europa, sondern weil der eigene “Geist des Kapitalismus”, der so marvelos von Weber in seiner Protestantismus-Studie herausgearbeitet wurde, unter mehrfachem Druck steht. Und es herrscht Angst hier in China unter Freunden, die sich nicht mehr so recht in den Westen wagen. Freilich ist die Unsicherheit und die Bedrohung durch Terrorismus ein Problem und die Gefahr des Fundamentalismus darf nicht unterschätzt werden. Und die Ursachen sind vielfältig – soweit sie mit dem Thema Migration zusammenhängen, haben wir dies im wissenschaftlichen Beirat in einer kleinen Arbeitsgruppe des attac-Beirates in den letzten Monaten ausführlich bearbeitet und das Resultat wird bald auf der website irgendwo veröffentlicht (eine andere, kürzere Veröffentlichung ist für die Blätter für deutsche und internationale Politik vorgesehen).

Angst aber ist ein schlechter Ratgeber angesichts der anstehenden Probleme – sie führt zur Abschottung und feuert an: führt zu mehr Angst: bei den sich selbst einsperrenden und bei den nun absolut ausgeschlossenen. Angst ist ein schlechter Ratgeber, denn Dialog ist angesagt, der Mut erfordert – und Stärke. Aber wie kann Stärke sich finden, wenn dieses Modell Freiheit – Freiheit ist die Freiheit, dass alle alles konsumieren können – nicht funktioniert?

Wie die Pressemeldung der Partei Die Linke (siehe auch unten) zeigt, findet nun in Kanada der “Ausschluss vom Markt” die politische Fortsetzung – den Ausschluss aus der politische Arena. Rosa Luxemburg  hätte wieder Grund zu fordern:

Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird.”

Aber dieser Ausschluss ist ja nur Logisch, denn nur wo Freiheit auch Freiheit des Nicht-Konsumbügers ist, kann auch die Freiheit des Andersdenkenden gesichert sein. Und das bedeutet auch, den gemeinsamen Weg zu suchen – darüber zu sprechen, auch wenn es schwer fällt, und Empathy zu zeigen, auch wenn es nicht schwerer ist.

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Hier eine Meldung der PDS. Die Linke – sie macht auf eben diesem Tatbestand aufmerksam:

11. August 2016 Judith Benda

Weltsozialforum ist wichtige Plattform für internationalen
Erfahrungsaustausch

Zum in dieser Woche stattfindenden Weltsozialforum im kanadischen
Montreal erklärt Judith Benda, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN
und der Europäischen Linken (EL) und Teil der EL-Delegation beim
Weltsozialforum:

“Eine andere Welt ist notwendig: In der aktuellen politischen Lage ist
ein Treffen progressiver und sozialer Bewegungen mit Menschen aus allen
Regionen der Erde wichtiger denn je. Wir müssen linke Antworten finden
auf die vielfältigen Herausforderungen, wie den weltweiten Hunger, die
verschärfte soziale Ungleichheit, Kriege und die voranschreitende
Militarisierung sowie das Erstarken reaktionärer Kräfte in vielen
Ländern. Das Weltsozialforum ist eine wichtige Plattform für den
internationalen Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung von Programmatik
und gemeinsamen Aktionen”.

Die Partei der Europäischen Linken (EL) kritisiert die
Einreiseverweigerung der kanadischen Regierung für viele AktivistInnen,
insbesondere aus Afrika und Asien. “Es ist inakzeptabel, dass
AktivistInnen die Teilnahme durch eine restriktive Einreisepolitik
unmöglich gemacht wird. Das Weltsozialforum braucht ganz besonders auch
die Stimme des globalen Südens”.

Die Partei der Europäischen Linken ist an fünf Workshops vor Ort
beteiligt, auf dem Programm stehen zudem Treffen mit der Partei Quebec
solidaire sowie Anti-TTIP und CETA Initiativen.